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Als klassisches Bildwiedergabegerät für Kleincomputer zu Bildungszwecken
und dem Heimbereich war der BWG 1.0 vorgesehen. Am weitesten verbreitet
waren im Heimbereich kleine tragbare S/W-Fernseher (Robotron, Junost), da
sich kaum jemand den Preis von ca. 3500,- Mark für ein
"Nur"-Bilwiedergabegerät (ohne TV-Tuner) leisten wollte.
- Die Fernseher erhielten das Bildsignal meist über den
Antenneneingang, da nicht alle Typen eine Scartanschluß besaßen.
- Da die abgebildeten
Zeichen unter MicroDOS eine Größe von 3x8 Punkten haben, sieht deren
Darstellung nicht sehr gut aus. Eine feinere Auflösung der
Zeichenwiedergabe am Fernsehgerät hätte auch wenig Sinn gehabt, da
diese Geräte kleiner Strukturen nicht weiter auflösen konnten. Das
ist abhängig von der verwendeten Bildschirmmaske, sowie von der Nachleuchtdauer der Beschichtung.
Die Abbildung bei Farbfernsehern war durch
ihre grobe, meist Schlitzmaske und deren Farbtripelabstand auch nicht
sonderlich gut. Für ein gutes Bild in Farbe sollte die Bilddiagonale
mindestens 42 cm, besser ab 47 cm betragen.Unter CAOS ist das im 40x32
Zeichen-Modus nicht so gravierend wie im 1920'er Modus (80 Zeichen x
24 Zeilen = 1920).
- Durch die mögliche Verwendung von Farbmonitoren anderer Homecomputer,
kann die Bildschirmdiagonale auch kleiner
ausfallen. Sie werden optimal über das RGB-Signal genutzt. Auch FBAS / CVHS,
S-Video, Video mittels Adapter ist möglich. Ein
Beispiel ist hierfür der Commodore 1084 (1084/S) und der 1081.
Letzterer hat noch einen direkten Scartanschuß. Leider wird über die
internen Lautsprecher nur ein Monosignal zur Verfügung gestellt.
- Auch der Anschluß neuerer Geräte ist über RGB möglich. Im besten
Fall sollte darauf geachtet werden das die Bildgeometrie ein
Verhältnis von 5 zu 4 aufweist. Es können auch Bildwandler verwendet
werden (RGB - VGA).
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