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Das IDE-Interface stellt einen Meilenstein
in der weiteren Entwicklung für den KC85 dar. Dadurch und in Verbindung mit dem ML-DOS ist es
möglich sich riesige Speicherkapazitäten zu erschließen. Riesig im
Verhätnis zum adressierbaren Arbeitsspeicher. Auch noch im Verhältnis
zu den Disketten mit 800KB. Obwohl hier der KC schon deutlich besser
ausgestattet ist, als so einige andere Rechner der gleichen Generation. Eine kleine Anleitung aus der Sicht eines Anwenders. Es muß aber auch vorab schon gesagt werden das man natürlich die volle Kapazität der neu erschlossenen Technik nicht nutzen kann. Der Aufwand für die Verwaltung und die Steuerung der MBytes setzt hier klare Grenzen. Optimal sind Aufteilungen mit einer Gesamtgröße von 128 MB bis max. 256 MB. Auch von der Vorstellung, daß man Dank der CF-Cards mal eben schnell, diesen Datenträger an einem anderen KC-System zwecks Datenaustausch nutzen kann ist nicht ganz richtig. |
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Rechts ist ein transparentes Bild (bläulich, Lötseite) aufgelegt worden. Als Orientierung. So kann man bei Prüfarbeiten (z.B. Durchkontaktierungen) den Verlauf der Leiterzüge der Bestückungsseite gespiegelt (grünlich) durchschimmern sehen. Dazu ein Bild höherer Auflösung ( jpg , 648 KB)
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| Die benötigten Bauteile zum einrichten mit einer Festplatte als Master und einem CF-Cardreader als Slave | ![]() |
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Es ist nötig die Gewissheit zu haben, daß bei der Verwendung von
2.5"-Festplatten (zweckmäßig 12 mm Bauhöhe) diese auch den
IDE-Standard erfüllen, insbesondere wenn sie mit einem CF-Controller
zusammen arbeiten sollen. Das ist nicht immer der Regelfall.
Auch die hier ausgewiesene Bezeichnung von Master o.
Slave ist nur eine Richtlinie an die sich nicht alle Hersteller hielten.
Im Einzelfall kommt
man um ein Ausprobieren nicht drumherum. Besonders gut
schneiden Notebookfestplatten von Toshiba ab. Hier gab es bei den Kapazitäten von 120- 1024 MB keine Schwierigkeiten mit der MA/SL
Einstellung. Danach schnitten noch Seagate Festplatten gut ab. Sie melden
sich beim starten von ML-DOS mit einer doppelten Meldung als Master und
Slave. Hängt dann als Slave eine andere Festplatte oder Cardreader mit dran,
tritt diese Seltsamkeit nicht mehr auf. Diese Erscheinung hat keinen
Einfluß auf die Funktionalität. Überhaupt nicht funktionieren wollten Festplatten von Quantum "*GO
DRIVE". Auch Festplatten von Maxtor hatten Probleme im MA/SL Betrieb.
CF-Karten bis 256MB lassen sich austauschen. Wichtig
ist dann aber die Kompatibilität bezüglich der Köpfe und Sektoren. ....
.*** wird forgesetzt
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Dieses
speziell angefertige 44pol. Festplattenkabel sollte in Verbindung mit
dem 44pol. CF-Cardreader angeschlossen werden. So spart man die separate
Stromversorgung und damit die Kabelei ein. Leider wollte der Reader aus
Taiwan keine Zusammenarbeit mit den Festplatten eingehen. Oben rechts
ist auf der Platine ein kleiner IC zu sehen. Auf einer Platine waren
die rechten Kontake in der Mitte geschlossen. Einzig diese Platine konnte
dazu bewegt werden mit einer Seagate-FP zu arbeiten. |
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| In diesem Bild (unten) ist bereits der EPROM gewechselt worden und der superflachgedrehte 40pol. CPU-Sockel eingelötet worden. Der EPROM steckt in einem Sockel mit Federkontakten und läßt sich so leicht entfernen. | Da auf den CPU-Sockel das GIDE gesteckt wird, sind hier die gedrehten Sockel von Vorteil. Das GIDE hängt bei fertige Montage so stramm im Sockel, daß im Normalfall keine weiteren Halterungen eingebaut werden müssen. Die Stromversorgung wird direkt vom Netzteil abgenommen. Die 2.5" Festplatte im Bild (12mm Bauhöhe, 0,5- 1,0 A Anlaufstrom) darf schon mal Probe liegen. |
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| Hier ist die GIDE-Platine schon sorgfältig aufgesteckt worden. Der untere Kondensator mußte etwas verlegt werden | Nachdem alle Kabel und Adapter in richtiger Weise angeschlossen wurden (Pin 1 beachten), ist die Platine mit den Slots für einen Probelauf aufgeschraubt worden. Festplatte und Kartenleser sind als Master / Slave angeschlossen. |
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Als 40pol. Festplattenkabel sind die des neuren (bis) UDMA33-Standard, durch ihrer festgelegten Längen gut für unsere Zwecke geeignet. Hier wurde das Ende des längeren Abschnittes auf das GIDE gesteckt. Die mittlere Pfostenbuchse mit der FP-Adapter verbunden und das kürzere Ende mit dem CF-Cardreader in die Schachtöffnung geführt. |
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Nach erfolgreichen Probelauf wird alles für den endgültigen Betrieb eingebaut. Das Modul steckt zur Kontrolle des freien Einschubes. Auf der Halterung der Festplatte wird noch eine dünne isolierende Folie aufgelegt. Danach kann die Platine wieder aufgeschraubt werden. Der Modulschacht (links im Bild) steht so zur freien Verfügung, rechts lugt noch provisorisch der CardReader hervor. |
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