| Rechentechnik(en) | Das Tafelwerk Der Rechenstab Rechenmaschinen Taschenrechner | HOME |
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Vom Kerbholz zur Curta Geschichte der mechan. Rechenhilfsmittel von Jan Meyer. (*pdf, ca. 1,05 MB) |
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| Das Tafelwerk | ![]() |
| Ein Tafelwerk ist ein Tabellen- und Formelwerk. In diesem Fall für den mathematischen und naturwissenschaftlichen Bereich. Es enthält Formeln und Funktionswerte, in tabellarischer Form geordnet, aus der Mathematik, Physik, Astronomie und Chemie. In der Schulbildung der DDR gehörte dieses Nachschlagewerk bereits an den polytechnischen Oberschulen (POS genannt), zum unverzichtbaren Utensil zu oben genannten Unterrichtsfächern. | |
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Es sind im großen Umfang, Formeln und Naturkonstanten aus dem gesamten Bereich der elementaren Naturwissenschaften und ihren Disziplinen enthalten. Auch außerhalb des
Schulbetriebes ist es dadurch als Sammelwerk von Formeln und Tabellen zum steten Nachschlagen zu empfehlen. Diese neugestaltete Ausgabe deckt sich inhaltlich mit dem der
klassischen Auflagen. In dieser Form erschien es beim Verlag "Volk und Wissen Verlag GmbH", als 1. Auflage 1994. |
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| Im handwerklichen Bereich sind in den einzelnen Gewerken auch noch heute vorgefertigte Tabellen zur Projektplanung und Ausführung üblich. In praktischer Anwendung sind so schnelle Überschlagsrechnungen möglich. Doch auch hier hat der moderne Computer viele der klassischen Verfahren verdrängt. Gerade im Bau- und Heizungsbereich. | |
| In der Kombination mit einem Rechenstab waren die mathem. Tabellen des Tafelwerks eine deutliche Erleichterung gegenüber dem Rechnen mit Kopf, Papier und Tinte. Die Ergebnisse genügten in ihrer Genauigkeit zumeist den praktischen Anforderungen. |
| Der Rechenstab | Seitenanfang |
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| Ein Rechenstab aus Holz, gefertigt im Jahr 1953. "System Rietz" Meissner-Fabrikat Modell75/2b. Auf der Rückseite sind bereits wichtige Werte und Konstanten tabellarisch aufgeführt. Im rechten Feld kann der Besitzer seine Eigentumsvermerke eintragen. |
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Der Rechenstab, im Volksmund auch Rechenschieber genannt, zählt zu den bewährten Hilfsmitteln um schnelle praxisbezogene Ergebnisse zu erzielen. Allgemein ist die Genauigkeit für viele Gewerke im alltäglichen Gebrauch ausreichend. Je nach Anwendungsfall sind unterschiedliche Skalen zu finden. Im Prinzip können alle Werte mit bestimmten metrischen Eigenschaften aufgetragen werden. Sie folgen einen regelmäßigen Algorithmus, müssen nicht linear sein. Meist sind sie logarithmisch aufgebaut und ermöglichen dadurch ein schnelles Rechnen in den höheren Rechenarten. Die Addition und Subtraktion ist nur mit Rechenstäben möglich, die auch über lineare Skalen verfügen. Die logarithmischen Skalen schaffen durch die Rechenregeln der Logarithmen die Voraussetzung zum formellen Rechnen mit dieser einfachen Technik. |
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| Schematischer interaktiver Rechenstab mit linearen u. logarithm. Skalen, © Jan Meyer | |
Ein Rechenschieber besteht aus folgenden Teilen: Dem Stabkörper, der Zunge und dem Läufer. Die Zunge ist straff gleitend im Stabkörper eingefügt. Der Läufer ist transparent und beweglich, federnd auf dem Stabkörper angebracht oder umschließt Zunge und Stabkörper. Auf den Läufer sind Ablesestriche aufgetragen. Teilweise wurde er auch mit einer Lupe ausgerüstet. Durch Verschieben und Ausrichten der beweglichen Teile, in Bezug zum Stabkörper, wird das Rechnen mit den unterschiedlichen Skalen ermöglicht. Routiniers rechnen Kettenaufgaben so teilweise schneller als mit einem Taschenrechner. Kenntnisse über Größenordnungen und Stellenwertverschiebungen im Positionssystem, sowie Überschlagsrechnen sollten gegenwärtig sein. |
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| Die sogenannten Rechenschieber gibt es in den unterschiedlichsten Größen. | |
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Am Häufigsten die bis rund 40 cm Länge, gefolgt von den kleineren Brüdern in ca. halber Baulänge (12-16 cm), dem Taschenformat en vogue für
"Flitzekittel". Demonstrationsmodelle können gut über einen Meter sein. Die in der DDR hergestellten, aus "Plaste" bestehenen Rechenschieber, wurden aus
einem weißen schlagzähen kratzfesten Kunststoff mit der Bezeichnung Polysterol hergestellt. |
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| Reiss 3212 , kleiner einfacher Rechenstab - Größe 14,8 x 3,2 cm (oben) und der umfangreichere REISS Darmstadt - Größe 16,0 x 4,5 cm. (Bilder unten) |
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Dieser kleine universelle Rechenschieber, ausgerüstet mit den wichtigsten Funktionen, steht seinen größeren Brüdern in nichts nach. Folgende Skalen sind vorhanden:
x³, x², px, 1/px, x,
Ö(1-x²), sin, tan, lg x, und die geteilten Skalen ex, e0,1x, e0,01x. |
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| Zweiseitig skalierter Zungen kann man nach Bedarf wenden, um sie einem anderen Skalenumfeld nutzen zu können. |
| Reiss 3223 Progress - MESS- UND ZEICHENGERÄTEBAU BAD LIEBENWERDA | . . . ein einfacher Online-Rechenschieber . . . |
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| REISS 3201 RIETZ-SPEZIEAL - VEB MESS- UND ZEICHENGERÄTEBAU BAD LIEBENWERDA / VEB KOMBINAT ZENTRONIK | ||
REISS 3201 RIETZ-SPEZIEAL , REISS 3223 Progress (Bilder oben) - Diese Rechenschieber sind aus einer ALU-Legierung gefertigt und sehr stabil. Durch seine Skaleneinteilung wurde der solide Rechenschieber Reiss 3201 auch gern in der Schule verwendet. Dort genügte er den Anforderungen des Unterrichts in denen schnelle Berechnungen erforderlich wurden. Notfalls hatte man noch das Tafelwerk zum Nachschlagen zur Verfügung. Beim Reiss 3201 wurden neue Skalenteilungen eingeführt, die die Zungenbewegungen (Durchschiebungen) reduzierten. Die Längen beider Rechenschieber betragen 34,5 cm. |
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| MONO RIETZ - VEB MANTISSA RECHENSTÄBE - ZEICHENGERÄTE | Seitenanfang |
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Die Rechenschieber in der DDR wurden in den Reisswerken in Bad Liebenwerda und der Meissner KG in Dresden - Klotsche produziert. Bei ihrer Zusammenführung Anfang / Mitte
der 1970'er Jahre, zum VEB Mantissa, wurde einige Modelle teils modifiziert übernommen. Die rasante produktive Entwicklung der Taschenrechner ließ aber auch hier 1984 die
Ära der Rechenschieber enden. |
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Beim Mantissa MONO RIETZ handelt es sich um einen Rechenschieber mit einseitiger Skalenanordnung. Die Skalen wurden so ausgewählt, daß er den Erfordernissen des Unterrichts an den Schulen genügte. Es sind einseitig alle Funktionen verfügbar, die in den entsprechenden Fächern (z.B.: Mathe, Physik) zur Anwendung kamen. Dadurch war dieser Rechenstab besonders für den Unterricht zu empfehlen. Es wurde aber nicht zwingend vorgeschrieben welcher Rechenstab zum Einsatz kam. Er sollte in der Praxis der behandelten Thematik genügen. Im allgemeinen Schulbetrieb wurden die Rechenstäbe später durch den Einsatz von Taschenrechnern ersetzt. Vorzugsweise durch den SR 1, der zu diesem Zweck preiswerter zu erwerben war und auch über diese Funktionen verfügte. ( ... zum üben ein MONO RIETZ Online-Rechenschieber / ab IE 7 o.ä., |
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| Größe anpassen oder Rechenstab / Stabkörper mit Maus verschieben ) | Bedieneranleitung *pdf ca. 1,12MB, orig. Gr. 20,8 x 14,7 cm |
| REISS 3214 Darmstadt Record - VEB Meß- und Zeichengerätebau Bad Liebenwerda |
Der REISS 3214 Darmstadt Record ist das Universal-Genie unter den Rechenschiebern. Durch seine Skaleneinteilung lassen sich sehr viele Werte für technische und wissenschaftliche Berechnungen direkt ablesen. In Verbindung mit einem gut aufgestellten Tafelwerk, die hohe Klasse der Rechntechnik. Seine Länge beträgt 34,35 cm. |
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| REISS 3227 Duplex - VEB MESS- UND ZEICHENGERÄTEBAU * BAD LIEBENWERDA * SÜDRING 6 ( REISSWERK BAD LIEBENWERDA) |
Der REISS 3227 Duplex repräsentiert die Krönung der Rechenstabtechnik. Quasi ein Rechner der "High-End"-Klasse mit Schiebetechnik. In Verbindung mit einem umfangreichen Tafelwerk, bzw. einer Formelsammlung mit Naturkonstanten und technischen Werten repräsentiert er die höchste Klasse dieser Rechentechnik. Die Maße des Stabkörpers betragen: Länge 36,35 und Höhe 6 cm. |
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Mit der Entwicklung der Rechenstäbe der Duplex-Klasse wurde der höchste Stand dieser Technik erreicht, bezogen auf die Skalenanordnung und -einteilung für den mathematischen Anwendungsfall. Anfang bis Mitte der 1970'er Jahre eroberten die Taschenrechner den Markt. Besonders schnell gelang das den Taschenrechnern mit den grundlegenden Funktionen, die ja so bereits bei den Rechenstäben vorhanden waren. Die mathemat. Rechenstäbe verloren dadurch schnell ihre Bedeutung. |
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Das Buch der Bücher zum Stabrechnen, "MODERNES STABRECHNEN" von Oberingenieur Arthur Ewert. Herausgegeben vom
VEB FACHBUCHVERLAG LEIPZIG (Redaktionsschluß 1969). In diesem Nachschlagewerk werden wichtige Themen
zum Stabrechnen erläutert. |
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Parallel zu den Rechenstäben, gab es bereits die mechanischen und elektrischen Rechenmaschinen. Diese bewältigen allerdings nur die Grundrechenarten und erlangten, wie auch die elektronischen Tischrechner, in den privaten Haushalten keine Verbreitung. Die Spezialgebiete o.g. Maschinen war dort, wo es auf numerische Genauigkeit ankam. Z.B. im Rechnungswesen, Bestandsverwaltung, usw.. Auch ihnen war ein schnelles Ende beschieden. Geblieben sind die elektronischen Tischrechner, mit der Möglichkeit Rechnungen auch ausdrucken zu können. Stabrechner, mechanische, halbmechanische und elektrische Rechenmaschinen sind heute nur noch in technischen Museen oder bei Sammlern im Einsatz. |
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| Rechenmaschinen | Seitenanfang |
Mit Rechenmaschinen verbindet sich der Gedanke an eine Maschine mit beweglichen Teilen, die ineinandergreifend bestimmte Bewegungen ausführen. Die ausgehend von einem eingestellten Anfangszustand, über einen mechanischen Ablauf, an dessem Ende auch ein Resultat anzeigen. Diese Rechenmaschinen kann man etwa in folgende Gruppen einteilen: Die rein mechanischen, die halbmechanischen und die elektrisch betriebenen Rechenmaschinen. In dieser Reihenfolge fand auch ihre technologische Entwicklung statt. Bei den halbmechanischen übernimmt bereits ein kleiner Elektromotor den Hauptwalzenantrieb. |
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Die kompakteste und kleinste Rechenmaschine ist die CURTA. Auf den Bildern rechts zu sehen. Es ist der genialste mechanische Taschenrechner der je gebaut worden ist. Durch den filigranen Aufbau ein echtes Meisterstück. Das Zählwerk der CURTA 1 zeigt als Resultat 11 Stellen an. Durch stetes Arbeiten an Verbesserungen entstand die CURTA 2. Sie zeigt im Ergebnis 15 Stellen an. Im Jahr 1972 endete die Produktion der CURTA. |
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| Link zur liebevoll eingerichteten Seite von Jan Mayer, zur CURTA und ihrem Entwickler Curt Herzstark. | ||
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Die Basisbilder zur Curta wurden von Jan Meyer zur Verfügung gestellt. Weiterer Link zur CURTA |
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Untere Bild: |
Dieser typische Vertreter der Rechenmaschinen verfügt bereits über einen elektrischen Antrieb. Einige Operationen konnten dadurch ohne die übliche Handkurbelei auskommen. Dieses Exemplar war bis zur Wende 1990 in einer Gießerei im Einsatz ! |
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| Ascota 170 - Buchungsautomat | . . . mehr Informationen zur Baureihe Ascota gibt es auf www.robotrontechnik.de ( siehe Linkseite ) |
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| . . . Text folgt . . . | |
| Größere Ansichten mit Klick auf kleinere Abbildung ! (neues Fenster) |
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| . . . Text folgt . . . | |
| Weiter Bilder zur Ascota, Infos zu mehr alter Technik gibt es bei der: |
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| Hier wurden bisher großartige Leistungen zur Bewahrung und Instandsetzung alter technischer Geräte aus der DDR erreicht. | ||
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DIGITAL-AG Ascota 170 DIGITAL-AG Ascota 170 LB DIGITAL-AG Ascota 170 TM |
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Kleines Vidio zur Ascota (4,1 MB 26") DIGITAL-AG Video Ascota 170 |
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| Videos zur Ascota 170 auf Youtube | ||
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DDR Buchungsmaschine Ascota 170/45 TM20 Video 2
20" DDR Buchungsmaschine Ascota 170/45 TM20 Video 1 1'15" |
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| Tischrechner (elektronische) | Seitenanfang |
In den unteren Bildern sind unterschiedliche Generationen elektronischer Tischrechner zu sehen. Realisiert aus der Weiterentwicklung elektrischer Rechenmaschinen und den beschleunigten technischen Fortschritt elektronischer Bauelemente. |
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Links im oberen Bild, ein Tischrechner mit einer 16-stelligen Nixie-Röhren-Anzeige (Canola 163, 1968). Im Bild rechts oben ist ein Tischrechner mit Nadeldruckwerk und 12-stelligem Anzeigefeld + 2 Exponentenstellen zu sehen. Die Zahlenreihe wird mittels 7-Segment-LED's erzeugt. So ab 1985 vom VEB Robotron produziert. |
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| Rechts ist ein heute gebräuchlicher Tischrechner mit LCD und zweifarbigen Tintendrucker zu sehen. | ||
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Tischrechner, besonders jene mit Druckmöglichkeit werden bis heute produziert. Als Anzeige werden im wesentlichen LCD's und 7-Segment-LED's verwendet. Letztere zeichnen sich
durch ihre leuchtene Anzeige (Lichtemmision) gegenüber der passiven Anzeige mittels Anordnung von Flüssigkristallen aus. Tischrechner haben sich der Praxis bewährt und im Büroalltag einen festen Platz erobert. |
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VFD - |
Vakuum Fluoreszenz Display , Leuchtanzeige mittels evakuierter Glasröhren und
Anzeigefeld, sog. Digits. (aktive Anzeige) Light Emitting Diode, Anzeige mittels Leuchtdioden (akt. Anzeige) Liquid Crystal Display, passive Anzeige mittels Flüssigkristallen |
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| Taschenrecher allgemein , | mit LED oder VFD , mit LCD | Seitenanfang |
Die industrielle Ära der Taschenrechner wurde zum Jahresanfang 1971 vom weltweit als ersten tragbar deklarierten Taschenrechner in Serie den SHARP EL-8 eingeläutet.
Durch den technischen Fortschritt, der Miniaturisierung der Stromversorgung und elektronischen Bauteile wurde der kommerzielle Vertrieb erst erfolgreich möglich.
( Preis 1971 ca. 106200 YEN, damals etwa 1190,- DM ) |
| Es begann eine rasante Entwicklung in diesem Bereich. Eine Rechenhilfe für Unterwegs, immer griffbereit zum schnellen Kalkulieren wurde immer gefragter. So schossen verschiedenen Rechnertypen wie Pilze aus den Boden. [ Magazine -Popular Sciense- Juni 1971 S. 74] Durch den Einbau verschiedener Funktionen verdrängten sie sehr schnell die bisherigen mechanischen und elektrischen Rechenmaschinen. Auch die elektronischen Tischrechner mit x-stelliger Nixie-Röhrenanzeige wurden durch die schnelle Entwicklung aufs Abstellgleis geschoben. Der eigentliche Siegeszug begann eben mit den Einbau benötigter mathematischer Funktionen, die so für viele technische Kalkulationen unentbehrlich waren. Parallel dazu fand eine stark beschleunigte Entwicklung der EDV-Technik statt. |
Der so als erster "wissenschaftliche Taschenrechner" genannte HP-35 (Hewlett Packard) erschien bereits im Jahr 1972. Trotz seiner gewöhnungsbedürftigen RPN-Bedienung (Reverse Polish Notation), bildete er die Grundlage für den schnellen Einzug dieser Rechentechnik in die Welt der Konstrukteure und Wissenschaftler. Umfangreiche Arbeiten mit Tabellen und Rechenschieber sind uneffizienter und ungenauer. Der Einführungspreis lag bei 395 US$, daß entsprach damals ca. 1270 DM. (*2010 etwa 2000,- EUR ) |
Im selben Jahr brachte Texas Instrument den SR-10 auf den Markt. SR steht für "Slide Rule". Quasi ein elektronischer Rechenstab. Teilweise wird dieser Rechner auch
als erster wissenschaftlicher Taschenrechner erwähnt. Er ist es aber auf Grund seiner fehlenden echten Funktionen nicht. Quadratwurzel, x² und 1/x, mehr ist nicht vorhanden.
[ Magazine -Popular Science- April 1974 S.124 ] |
| * Bruttodurchschnittseinkommen, BRD: 1972 1535 DM , 2010 3261 EUR. Durchschn. Inflationsrate 1972-1990 3,6% ; 1991-2009 1,94%. Der fiktive Preis errechnet sich nach dem Geldwert. Das ist kein Wert an sich. Es handelt sich um bunt bedrucktes Papier und geprägte Metallplättchen. Zumindest nach den aktuellen Vorstellungen der Banken. Dem entgegen steht der reale Wert aufgewendeter Arbeitszeit. So entspräche o.g. Wert 2010 etwa 2450 €. |
Der erste batteriebetriebene Taschenrechner mit einem passiven reflektiven LCD war 1973 der SHARP EL-805. Im Folgenden sind einige Standards der Entwicklungen (Generationen)
von Taschenrechnern abgebildet. Obwohl es bereits 1979 die ersten Rechner des VEB MPM in flacher Bauweise mit Flüssigkristallanzeige gab, wurden Geräte der ältere Generation
noch bis Ende 1981 im Handel angeboten. Besonders der "konkret 600" war gefragt. Den offiziellen Anfang der neuen Serien mit LCD machte später der MR 410. |
In der DDR war es 1973 der "minirex 73" der das Zeitalter der Taschenrechner einläutete. Er kann auch über eine Art Dockingstation betrieben
werden bzw. wurden hierüber die Akkus nachgeladen. Der eigentliche Rechner kann mittels Rändelschraube am Netzteil befestigt werden (stationärer Betrieb, auch ohne Akkus).
Er besitzt eine Abschaltautomatik für die Anzeige und es können Festkommastellen eingestellt werden. |
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| Die Eingabeverfahren sind etwas gewöhnungsbedürftig. Beim "konkret 600" erfolgt sie in umgekehrter Notation, auch polnische Notation genannt. Dieser Generation folgten die unterschiedlichen Rechner der MR-Serien mit LCD. | ||
| Taschenrechner mit LCD , Allgemein | ( RFT => Rundfunk- und Fernmelde-Technik ) | |
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konkret 100 Akkus: LR6 |
Größe: 16,3 x 8,4 x 4,0 cm , 281g Preis: 24.07.1980 255,-M |
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| Ein aufgeklappter "konkret 100". Rechts ist das von Außen zugängliche Akku- bzw. Batteriefach zu sehen. ( Details zu einigen Rechnern ) | ||||
Die Bilder zeigen einige Rechner der Konkretserie. Sie verfügten zum Teil über integrierte Akkus. Die Stromversorgung erfolgt über separate Netz-Ladeteile mit speziellen
Steckern zum Rechner. Beim "konkret 100" enthält das Netzteil nur den Trafo. Die Batterien vom Typ LR6 (Mignon AA) werden an der äußeren Rückseite des Gehäuses
gewechselt. |
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| Zum vergrößern auf Display's klicken ... | ||
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| Oben in den Bildern: Die LED-Anzeige mit ihren plankonvexen Linsen aus Kunststoff. Sie dienen der Verbesserung der Ansicht. ( konkret 100 / 200 / 400 ) |
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Der Konkret 600 war bis Anfang 1980 das beliebte Flagschiff der Taschenrechner in der DDR. Anders als bei seinen kleineren Brüdern erfolgt die Anzeige von links nach rechts. Er besitzt eine Exponentenanzeige sowie die wichtigsten mathematischen Funktionen. |
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Die Anzeige der Mantisse wird über ein Feld von acht Dioden ermöglicht. Wobei eine Stelle dem Komma vorbehalten ist. So verbleiben in der Regel nur sieben Stellen zur
Darstellung einer Zahl. Die Anzeige des Exponenten erfolgt über eine zweistelliges Diodenfeld. Die vorhandenen drei einzelnen Dioden dienen zur Anzeige des Ladevorganges
und der Minuszeichen in der Mantisse und des Exponenten. Die Bedienung des Taschenrechners erfolgt in polnischer Notation. Die vier Rundzellenakkus
VARTA 500 DKZ werden über das zugehörige Netzteil geladen. Dazu ist der Schiebeschalter am Netzladeteil
in die entsprechende Position zu bringen. |
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Obwohl man ca. Mitte der siebziger Jahre auch Taschenrechner aus der nicht sozialistischen Wirtschaft als Privatperson erwerben konnte, war der Konkret 600 gefragt. Die Möglichkeit solche "Wunderwerke" der Technik benutzen zu können, war damals nur für berufliche Zwecke interessant. So wurde z.B. für den weiter unter erwähnten SHARP PC-1801 Ende 1974 ein Preis von 2000,-M bezahlt. Die Entwicklung der Taschenrechner, besonders jene mit math. Funktionen konnten die Arbeit von speziellen Berechnungen erheblich Beschleunigen und darüber hinaus die Ergebnisse auch noch wesentlich genauer ausfallen lassen. |
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| MR201 Größe: 14,7 x 7,4 x 2,0 cm , 179g | ||
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Der MR201 hat zu seinem Urahn den "minirex" nicht nur eine kürzere Bezeichnung, sondern auch eine eine flache Bauweise erhalten. Die erste
Zahl hinter den Buchstaben der MR-Serie symbolisiert den generellen Entwicklungsstand/Generation auf Grundlage der verwendeten Chips, zum Teil flossen auch die Fertigung
des Platinenlayout's und vorhandener Funktionen mit ein. Die Anzeige der Ziffern erfolgt von links nach rechts. Mit seinem eleganteren Design stand er in Konkurenz zu einigen
Rechnern der Konkret-Serie. |
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Dieser Taschenrechner kam etwa Aug. 1973 auf den Markt. Er gehört zu den ersten zwei Typen produzierter Taschenrechnern mit mathematischen Funktionen. Der Preis betrug
zu dieser Zeit 69.800 YEN, bzw. 645 DM. Der Akkubetrieb war ca. 15,5 Stunden möglich. Die Anzeige erfolgt über ein LED-Feld. Der PC-1801 arbeitet in einem bestimmten Zahlenbereich. Wird dieser bei Operationen überschritten erfolgt ein Überlauf (Bild: Mitte). Die Zahlen werden von Links nach Rechts angezeigt, entsprechend unserer Schreibweise. Um mit größeren Zahlen operieren zu können, mußte man ähnlich wie beim Rechenschieber die Kommstellen interpolieren. Es war also noch Kopfarbeit nötig. Dieser Rechner verrichtete seinen Dienst bis etwa 1980 in einem Konstruktionsbüro der DDR. (angeboten 1974 für 2000,-M) |
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SHARP PC1801 , Größe: 14,5 x 8,7 x 3,3 cm , ca. 406g (mit Akku) Bild rechts, unten: Der Nachfolger des 1801, der PC-1802 (1974) |
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Der ELITE 7001 SR zählt zu letzteren wissenschaftl. Taschenrechnern, die mit einer 8-stelligen Mantisse, plus 2-stellige Anzeige für den Exponenten hergestellt wurden. Als Anzeige dient ein 12-stelliges Feld (digits) in einer Vakuum-Fluoreszenzröhre. Er besitzt umfangreiche mathematische Funktionen (Registertausch, Hyperbelrechnung). Das Besondere sind hier noch die Tasten mit Federhub. Anzeige: von links nach rechts. 7001 SR Größe: 15,0 x 8,1 x 2,8 cm , 216g |
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Beim "elite 7004 SR" (1978) erfolgt die Anzeige ebenfalls von links nach rechts. Er enthält zusätzliche Funktionen, deren Auswahl zum Teil über eine seperate Funktionstaste ermöglicht wird. Dazugekommen sind u.a. die Klammerebenen, Koordinatenumrechnung, Fakultät und statistisches Rechnen. Von den nichtprogrammierbaren Taschenrechnern mit VFD stellt dieser Standard überhaupt den Höchsten der Taschenrechnertechnik dar. elite 7004 SR Größe: 15,2 x 8,1 x 2,4 cm , 254g / Preis: Febr. 1978 72,-DM |
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Der am weitesten entwickelte und erste programmierbare Taschenrechner, mit 10-stelliger Mantisse von SHARP, war der so als Pocket Computer bezeichnete PC-1201. Die
gespeicherten Programme werden intern durch batteriegestützen Speicher permanent erhalten und stehen nach dem Aus-/Einschalten, sofort wieder zur Verfügung.
( Die Bedienung des PC-1201 erfolgt normal,d.h. keine polnische Notation ) |
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Größe: in cm |
Rechner 15,0 x 8,0 x 2,0 /292g / Preis 1977 90$ Manuale 20,9 x 14,7 / Karton 21,4 x 16,2 x 5,6 |
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Im Eingabemodus ist es möglich Programme in bis zu 128 Zeilen abzulegen. Eine Zeile umfaßt jeweils eine Operation, bzw. den Aufruf von hartverdrahteten Funktionen. Die Angabe
von Haltepunkten zur Eingabe von variablen Werten während eines Programmablaufes ist möglich. Die zehn Speicherplätze lassen sich auch beim Programmablauf als Zwischenspeicher
zur Ablage von temporären Werten nutzen. Die Programmierung ist eigentlich sehr einfach und entspricht in etwa der Folge des manuellen Rechenweges. |
| Taschenrechner mit LCD-Technik | mit LED oder VFD | Taschenrechner allgemein | Seitenanfang |
Diese Generation von Taschenrechnern wurde sehr schnell durch die kompakteren, leichteren Rechner mit LCD-Technik abgelöst. Die ältere Generation konnte ohne Netzteilbetrieb
nur zwischen 10-16 Stunden genutzt werden konnten. Danach mußten die Batterien oder Akkus gewechselt, bzw. Letztere geladen werden. Die neueren Rechner überzeugten durch
ihre Leichtigkeit und kleineren Abmessungen. Die Möglichkeit eines ein- bis mehrjährigen Betriebes mittels kleiner Batterien, rief mitunter ungläubiges Staunen hervor. Allein
ihre fade Anzeige per LCD als fortschrittlich zu empfinden, traf damals nicht jedermanns Geschmack. So gab es z.B. den SHARP EL-808 (1973) mit sehr schwacher Anzeige:
COS-LCD. -Crystal on Substrate- |
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Letztlich setzten sich die sehr stromsparenden LCD's mit Batteriebetrieb gegen die LED und VFD's mit Akku- und Netzteilbetrieb durch. |
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Der VEB MPM produzierte von 1979 bis Mitte III/1990 eine beachtliche Anzahl unterschiedlicher Taschenrechner mit LCD-Technik. |
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Oben rechts in den Bildern sind der Karton und die Bedienungsanleitung des ersten offiziellen Taschenrechners mit LCD der DDR zu sehen. Auf der Leipziger Messe ausgezeichnet für hervorragende Qualität. Die Rückseite des Kartons verrät einen EVP von 280,-M (Mark der DDR). Unten links ist das "Messestück" zu sehen, so eingeführt im Jahr 1979. Daneben, der unmittelbare Nachfolger ist der MR 411. Erschienen, ca. Ende IV/1979. Er besitzt zusätzlich einen Kalender, einen Wecker, und eine Stoppuhr ist ebenfalls integriert. Fortgeführt mit dem verbesserten MR 413. Das primitive AM/PM-Format wurde auf das 24h-Format geändert. Zum Ein- und Ausschalten haben diese beiden Rechner eine schmale Aussparung auf der unteren Gehäusekante. Hier kann nach Bedarf, durch einführen eines schmalen Kunststoffstreifens die Stromzufuhr vollständig, direkt an der Batterie unterbrochen werden. |
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MR 411 Größe: 13,3 x 6,7 x 0,9 cm , 84g MR 410 Größe: 12,4 x 6,9 x 0,9 cm , 73g |
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| Geräte-Nr.: 089679 (II/1981, m. Gütesiegel) | Geräte-Nr.: 098278 (m. Gütesiegel) | Geräte-Nr.: 621060 |
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Der MR 4110 und der verbesserte MR 4130 sind technisch gesehen modifizierte Bauweisen des MR 411 und MR 413. Bei dieser Baureihe handelt es sich um kleine Tischrechner. Die Stromversorgung erfolgt über im Gehäuse untergebrachte Batterien vom Typ Mignon AA. Geräte-Nr.: 049789 (m. Gütesiegel) Auch bei der verkleinerten Baureihe MR 511 und MR 513 handelt es sich Abwandlungen o.g. Rechner. Die Gehäusefarbe der Kunststoffteile gab es meist in schwarz und etwas seltener auch in grau. |
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Von der Bezeichnung und seinen Funktionen her, fügt der MR 412 sich nicht so richtig in die laufende Reihe der MR 41x-Serie ein. Bestenfalls als Anschluß zum MR 410. Er
genügt einfachen Anforderung. So auch geeignet für einfache Berechnungen im Büroalltag. Im Gegensatz zu anderen Rechnern dieser Serie verfügt er über keine Datums- und
Zeitfunktionen. |
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Von der Platine und deren Bestückung her gleicht er mehr den MR 609. So wurde von Bastlern sehr schnell heraus gefunden, daß die nicht vorhandenen Tasten des MR 609, beim MR 412 jedoch als Kontakte auf der Platine vorhanden sind. So wurde er kurzerhand von Bastlern häufig auch zum MR 609 umgebaut. Das machte Anfangs auch wegen des Preisunterschiedes etwas Sinn. Im Prinzip sind im MR 412 alle Funktionen des MR 609 vorhanden. Inwieweit jedoch bei der Chipauswahl, in ihren Funktionen auch eingeschränkte Schaltkreise verwendet wurden, ist nicht geklärt. |
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| MR 412, MR 609, SR1 Größe: 13,2 x 6,9 x 0,9 cm | |||
| Oben rechts ist einer der Letzten der MR 412 zu sehen (Geräte-Nr. 965361), rechts daneben einer der Ersten. | ![]() |
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| Preise zu best. Zeiten: | ||
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MR 410 1979 280,-M MR 411 1979 280,-M , MR 413 198x ??? MR 412 1981 175,-M MR 4110 1983 295,-M , MR 4130 198x ??? |
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MR 609 1979 430,-M , 1981 395,-M , 1987 155,-M als SR1 1985 123,-M |
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| MR 610 1979 730,-M , 1987 635,-M , 1989 205,-M | ||
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| Einer der ersten MR 609 mit niedriger Geräte-Nummer und Gütesiegel: 007856. |
Spätere MR 609 stimmen auch farblich mit dem SR1 überein. (Geräte-Nr.: 835063) |
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POS - polytechnische Oberschule , 10 Klassen. EOS - erweiterte Oberschule , Abiturstufe 12 Klassen , Selektion ab 8. Klasse POS. Nachzügler mit sehr guten Leistungen auch ab 10. Klasse POS. |
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| Rechts: | Schulbuch zum Mathematikunterricht 1986, 7. Klasse, ausgerichtet auf den Schultaschenrechner SR1. | |
Der MR 610 mit LCD, ist der wichtigste wissenschaftliche Taschenrechner der in DDR erschienen und dort auch produziert worden ist. Das ist bemerkenswert, weil in der NSW
die Produktion zu diesem Zeitpunkt schon fest in der Hand weniger etablierter Hersteller wer. Vom Umfang seiner Funktionen genügt allen technischen und wissenschaftlichen
Berechnungen, bzw. erhält man dafür mit dem MR 610 eine solide Basis. Zu komplexeren Rechnungen sind ohnehin zusätzlich Papier und Griffel notwendig. |
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Es gab auch noch einen MR 6090 mit dem Funktionsumfang des MR 609 /SR1. Weiterhin den MR 510 und MR 420. Beide Rechner sind funktionell sehr eingeschränkt. Verfügbar sind
die Grundrechenarten und Speicheroptionen, sowie Quadratwurzel und Prozentrechnung. Diese Rechner wurden mit einem anderen Design des Gehäuses gefertigt. |
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| MR 610 Größe: 14,2 x 6,9 x 0,9 cm , 77g | |||
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| Geräte-Nr.: 193185 (IV/1986) | Geräte-Nr.: 273666 | Geräte-Nr: 278973 |
Die Rechner der MR-Serie werden wegen ihrer soliden Technik bis heute gerne genutzt. Einige sogar noch nach zwanzig Jahren mit ihren orig. Batterien. Trotz der sehr guten
Qualität der neuen Serie des VEB MPM sank der internationale Absatz zu dieser Zeit, auch aus weiter u.g. Grund. So ist es nicht verwunderlich, daß etwa seit 1986 die
Taschenrechner vom VEB MPM häufiger im Inland abgesetzt wurde. Danach wurden bestimmte Inlandspreise ohnehin den politischen Wertungen und wirtschaftlichen Gegebenheiten
angepaßt. Einige Rechnertypen erfuhren zu dieser Zeit eine deutliche Steigerung der Produktionsrate (z.B.: MR 609, SR1), die sich so bis zur
Wende fortsetzte. |
| Eine Übersicht mit Bildern dieser Rechnern gibt es hier | Details zu einigen Rechnern Rücksprung | Seitenanfang | |
Mit dem politischen Umbruch 1990 und Auflösung der "de-pro-ma elektronik GmbH" endete die Produktion von Taschenrechnern in Deutschland. |
privileg SOLAR 100SR Preis 1986 ca. 120,- DM entspricht 2010 ca. 108 € ![]() |
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Die in der DDR hergestellten Taschenrechner lagen in ihrer Innovation hinter dem Weltmarkt zurück. Um den internationalen Vertrieb/Export kümmerte sich der VEB Außenhandelsbetrieb der DDR, Robotron-Export-Import. Bis ca. 1986 ließen sich damit offenbar ganz gut Devisen einnehmen. |
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Seit ca. 1985 starteten auf dem internationalen Markt Taschenrechner mit über 100 Funktionen ein neues Rennen. Rechts im Bild: Ein Beispiel der Firma Quelle, der
"privileg SOLAR 100SR". |
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| privileg Solar 100SR Größe: 14,2 x 7,2 x 0,8 cm , 78g |
In der BRD wurde ein Taschenrechner der Marke ARISTO, in den Jahren von 1972-1978 gefertigt. Angefangen mit dem M 27 bis hin zum M800 vom Hersteller Dennert & Pape in Hamburg. |
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| Bilder zum ARISTO, mit freundl. Genehmigung: Prof. Dr. Jörn Lütjens | ||
| Im Folgenden sind einige noch heute übliche Standardrechner zu sehen. | TI-36X (14,5 x 7,2 cm) Seitenanfang | |
Unten im Bild ist ein TI-30 S zu sehen, der Kleinste der produzierten wissenschaftlichen Taschenrechner. Als Energieversorgung dient einzig eine Lichtquelle. Rechts, im richtigen Verhältnis der weit verbreitete große Bruder TI-36X, er rechnet in drei Ebenen. |
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TI-30 S (11,6 x 6,4 cm) | |
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Den TI-30S gab es in Deutschland von ca. 1996-1998 im Handel zu kaufen. Die Verpackung gab es in zwei Varianten, oben ist die Ältere zu sehen. |
Hier gibt es einen praktischen wissenschftl. Online-Rechner |
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Bei den unteren Rechnern handelt es sich um "Billigrechner" aus einem bekannten Discounter. All diese Rechner wurden dort zu einem Preis von rund 5,- € angeboten. Vom Funktionsumfang für den normalen Anwendungsfall sicher überdimensioniert aber wenn die Massenproduktion und die Kosten es hergeben, warum nicht. Die Massenindustrie ist ohnehin auf die angebotenen elektronischen Schaltkreise der wenigen Chiphersteller angewiesen. Diese sehr soliden Taschenrechner gab es so 2002, 2009 und 2010 im Handel. |
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| Die Entwicklung der Taschenrechner .... | *** wird fortgesetzt *** | |
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